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Sensomotorische Einlagen

Die Versorgung mit propriozeptiven bzw. sensomotorischen Einlagen ist ein viel diskutiertes Thema im Bereich der Orthopädie und gewinnt stetig an Bedeutung. In der Kinderheilkunde hat sich die Versorgung mit sensomotorischen Einlagen bereits weitestgehend etabliert.

Anders als bei klassischen, orthopädischen Einlagen spielen nicht nur die Kenntnisse um Statik und Dynamik des Fusses bzw. des Beines eine Rolle, sondern vielmehr das Wissen um die Proriozeption (Eigenwahrnehmung) unseres Körpers. Über zahlreiche nervale Strukturen werden Reize aufgenommen und an das zentrale Nervensystem geleitet (Sensorik). Dort werden die Informationen verarbeitet und als Bewegungsantwort an die Muskulatur weitergegeben (Motorik). Diesen Regelkreis der Sensomotorik macht sich diese Art der Einlagenversorgung zu Nutze. Verändert sich gezielt der Input, also die Information, die unter anderem eben für die Erzeugung einer Bewegung oder auch der Haltung notwendig ist, lassen sich Muskeln und ganze Muskelgruppen aktivieren oder hemmen. Auf diese Weise können über die Zeit Haltungs- und Bewegungsmuster verändert werden.

Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung, ist anzumerken, dass sensomotorische Einlagen einen wichtigen Baustein innerhalb einer Therapie darstellen könnnen, andere Bereiche (Physiotherapie, ärztliche Behandlung) jedoch keinesfalls ersetzen.

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